Alcatel One Touch ComAlcatel One Touch Com |
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Das Alcatel One Touch Com war eine Co-Produktion von Alcatel und Sharp (Sharp nannte es "MC-G1") und war wohl als direkte Konkurrenz zum ersten Nokia Communicator gedacht. Alcatel und Sharp verfolgten jedoch einen anderen Ansatz und bauten ein Smartphone ohne Tastatur (Alle Eingaben müssen über eine virtuelle Tastatur auf dem großen Touchscreen erfolgen). Der nächste, wesentlich schlimmere Unterschied war das Fehlen jeglicher Möglichkeiten, Drittsoftware zu installieren. Die eingebaute Software deckt zwar alle Bereiche ab, die man von einem Organizer erwartet, hatte stellenweise aber Schwächen (es gab zB. keinen Alarm, um an Termine zu erinnern).
Eines der Highlights ist das Telefonbuch. Was auf den ersten Blick wie ein normales Telefonbuch aussieht, ist eine komplette Kontakt-Datenbank, auf die alle anderen Programme (email, SMS etc.) zugreifen können. SMS- und eMail-Applikation bieten einige Besonderheiten, die es (zu der Zeit) nicht in anderen Geräten gab. Die Konfiguration des eMail-Zugangs ist zwar etwas knifflig (wie das mit allem ist, wenn man Neuland betritt). Hauptnachteil war, daß das Telefon kein Softmodem emuliert, man das Telefon also nicht über die IR-Schnittstelle mit zB einem Notebook koppeln kann, um Online zu gehen. Es gibt auch keine serielle Schnittstelle - der Sync mit dem PC wird ausschließlich via Infrarot abgewickelt.
Die Organizer-Software stammt von Sharp (eine modifizierte Version der Software des Sharp SE-500), der Telefonteil kam von Alcatel. Vertrieben wurde das Telefon von beiden Firmen. Die Variante von Sharp hat ein geringfügig eckigeres Gehäuse und hat anstelle der Spiele eine Börsensoftware installiert.
Die Telefone werden (natürlich) nicht mehr verkauft; es gibt auch keinerlei Support mehr die Geräte.
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